__
__
__
pakuano.png
__
__
__
____________________________
____________________________

Ernährung, Essen News von SCOUTy.de

____________________________
____________________________
_______________________
Deutscher Schmerzkongress:

Das Denken macht den Unter- schied

Wer regelmäßig asiatische Kampf- techniken ausübt, wird unempfindlicher gegenüber Schmerz. Dieses Phänomen der Abhärtung nimmt eine Studie unter die Lupe, die Spezialisten beim Deutschen Schmerzkongress in Mann- heim vorstellen
(6.-9.10.2010). "Kampfkünstler gehen viel gelassener mit Schmerzen um und scheinen auch weniger empfindlich zu sein", so das Resümee der Studien- leiterin Dr. Monika Dirkwinkel von der Neurologischen Klinik des Universi- tätsklinikums Bergmannsheil Bochum.


Hirnstrommessung bei Kampfkünstlern

Die Abhärtung gegen Schmerzen ist wesentlicher Bestandteil und Trai- ningsziel von Kampfkünsten wie Kung Fu oder Karate und geschieht etwa durch gezielte Simulation von Tref- fersituationen im Kampf. Dabei will man den Schmerz als Schutzmechanismus überwinden, der den Körper sonst zum Rückzug auffordert und damit dem Gegner einen Vorteil verschaffen kön- nte. Mittels Hirnstrommessungen tes- teten die Forscher die unbewusste Reaktion auf experimentell erzeugte Schmerzreize an Kampfkünstlern und Breitensportlern. Änderungen wurden dabei sowohl in der subjektiven Schmerzwahrnehmung als auch in der affektiven, das heißt gefühlsmäßigen, Bewertung von Schmerzen sichtbar.

Der Unterschied entsteht im Denken

Erste Untersuchungsergebnisse las- sen darauf schließen, dass die Erklärung für das verringerte Schmerz- empfinden offenbar mehr in der Verarbeitung des Schmerzes als in dessen physischer Wahrnehmung liegt. Obwohl durch das Training der Bewegungsapparat gekräftigt wurde, beeinflusste das nicht die Schmerz- resistenz. "Wir konnten keine körper- lichen Veränderungen bei Kampf- sportlern feststellen, die die verminderte Wahrnehmung von Schmerzen erklären würden", erklärt Monika Dirkwinkel. Die Ergebnisse der Studie lassen vielmehr darauf schließen, dass, sich die psychische Akzeptanz von Schmerzen bei Kampfsportlern ändert: "Die meisten Menschen klagen über Kopfschmerzen und versuchen sie etwa durch Medikamente zu behandeln. Für Kampfsportler ist das Schmerzgefühl hingegen nicht negativ behaftet, sondern selbstverständlicher Teil des Trainings."

Neue Ansatzpunkte für die Behandlung krankhafter Schmerzen

Eine neue Therapiemethode für die Praxis lässt sich aus den Ergebnissen zwar nicht unmittelbar ableiten, trotzdem bringt die Studie die Schmerzforschung voran. "Wir hoffen durch die Studie neue Ansatzpunkte zur Behandlung von krankhaften Schmerzen zu finden, wenn es uns gelingt, die Mechanismen, die bei der verminderten Schmerzwahrnehmung von Kampfkünstlern auftreten, noch besser zu verstehen", so die Bochumer Neurologin.

Alle Infos und Termine zum Schmerzkongress: http://www.schmerzkongress2010.de
Die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) ist die wissenschaftliche Schmerz- gesellschaft in Deutschland und mit rund 3.000 Mitgliedern die größte in Europa.Die DGSS wurde am 8.9.1975 während des 1st World Congress on Pain in Florenz als deutsche Sektion der International Association for the Study of Pain (IASP) gegründet. Sie ist als gemeinnützige Organisation an- erkannt und Mitglied der Arbeits- gemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Hauptziele der DGSS sind die Förderung der Schmerzforschung in Deutschland und die Verbesserung der schmerztherapeutischen Versorgung.

Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V.
Meike Drießen
Universitätsstr. 150
44801 Bochum
0234/32-26952
www.dgss.org
Pressekontakt:
Publik. Agentur für Kommunikation GmbH
Bernhard Schenk
Rheinuferstraße 9
67061
Ludwigshafen
b.schenk@agentur-publik.de
0621-96360018
http://www.agentur-publik.de

____________________________

Comments
Allgemeine Kommentare abgeben, hier >>
oder...

spezifisch bei Globale Konversation
____________________________
Kaloriensuche

Wählen Sie eine Kategorie:



Idee/Umsetzung von
Bildagentur Digitalstock.de
____________________________
Kalorienrechner
Wie viel Kalorien verbrauchen Sie?

Geschlecht:
männlich weiblich
Ihr Alter:

Ihr Gewicht:
KG
Ihre Tätigkeit:


Zusätzlicher Kalorienverbrauch:
Tätigkeit Minuten


Entwicklung: Compuart.com
Webdesign Ravensburg
____________________________
der_coach.jpg
Ein Trainer ganz allein für mich!
Autor: Angelika Gattinger
Originaltext veröffentlicht bei: www.online-artikel.de


Ein Personal Trainer bringt selbst den größten Sportmuffel auf Trab. Und anders als früher kann man sich so einen Profi heute auch leisten
Die Laufschuhe sind schnell gekauft, nach ein paar Jogging- runden werden sie aber oft in die hinterste Ecke des Schuhschranks verbannt. Alleine fällt es schwer, sich aufzuraffen. Die Freundin, die mitlaufen wollte, ist meistens verhindert. Und der Partner würde einen nach drei Minuten abhängen und demotivieren. Da hilft ein Fitness-Trend: Mieten Sie sich einen Personal Trainer - der spornt an, nimmt sich nur für Sie Zeit und legt das perfekte Tempo vor.
 
Trainer gibt es ab 25 Euro die Stunde
„Je individueller die Anleitung, desto schneller stellen sich Erfolgserlebnisse ein", sagt Pro- fessor Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln. „In der Gruppe oder allein neigen die Menschen dazu, sich beim Sport zu übernehmen. Aus Frust gibt man dann auf. Der Personal Trainer achtet darauf, dass man sein optimales Leistungsniveau nicht überschrei- tet." Entsprechend höher sei die Aussicht, am Ball zu bleiben.

Auf die Idee, einen Personal Trainer zu engagieren, wäre man früher nie gekommen. Er war purer Luxus, erschwinglich nur für Promis oder Manager. Jetzt können sich auch Normalverdiener einen Profi leisten. Denn inzwischen bieten Fitness-Studios Einzelbetreuung an - zu Preisen ab rund 25 Euro die Stunde.
Wie findet man einen wirklich guten Coach? Denn natürlich versuchen auch schlecht aus- gebildete Trainer, mit der großen Nachfrage nach individueller Betreuung ein Geschäft zu machen. Personal Trainer ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Am besten zuerst checken, ob der Trainer eine staatliche Ausbildung hat. Er kann Sport- und Gym- nastiklehrer oder Physiotherapeut sein oder mindestens 300 Stunden an einer anerkannten privaten Akademie wie der BSA-Akademie absolviert haben. Seit Mai gibt es auch ein Zertifikat des Bundes- verbands deutscher Personal Trainer (www.bdpt.org).
Im zweiten Schritt sollte man sich fragen: Passt der Coach zu mir? Wenn Sie spezielle Schwachstellen wie Rückenprobleme oder Dia- betes haben, ist es sinnvoll, sich an einen Trainer mit ent- sprechender fachlicher Zusatz- qualifikation zuwenden. Die kann er zum Beispiel an der Deutschen Trainerakademie oder beim Ver- band für Gesundheitssport und Sporttherapie erworben haben.
 
_editor_assets_personal_trainer.jpg
 
Vor dem Sport ist der Check-up ein Muss
Ein guter Personal Trainer macht sich ein Bild von der Gesundheit des Kunden, ohne dass der ihn auf Probleme hinweisen muss. Erst dann entwirft man gemeinsam ein Programm. Ingo Froböse:
„Er sollte zum Beispiel fragen, ob Sie erhöhten Blutdruck haben, rauchen oder Medikamente neh- men." Betablocker etwa senken den Puls - ein wichtiger Faktor für den Trainingsplan. Jan Freese vom Bundesverband deutscher Personal Trainer ergänzt, dass der Coach beim ersten Treffen einen Aus- dauertest auf dem Ergometer durchführen, den Body-MassIndex bestimmen und die Muskel- funktion testen sollte. „Ein guter Personal Coach hat außerdem nicht nur von Sport Ahnung, sondern weiß auch über die richtige Ernährung Bescheid", sagt Freese.

Gesund und effektiv sind laut Ingo Froböse zweimal eine Stunde Training pro Woche. Wem das zu viel ist, der kann auch nach einem Basistraining fragen, das in acht bis zehn Einzelstunden Grundlagen schafft. Dazu gehören ein gewisses Gefühl für den eigenen Körper und was man leisten kann, ein festes Wochenprogramm und Tipps für die richtige Ernährung. Das erworbene Wissen motiviert viele, dann allein weiter- zutrainieren - und die Laufschuhe vor ihrem traurigen Schicksal zu bewahren.

::::::  ::::::
____________________________
Onmeda-Ratgeber

Sport & Bewegung
Ernährung
Übergewicht
____________________________
Tae-Bo Kampfsport ohne Kampf

Wenn auch manche Kampfsportler die Nase rümpfen, ist Tae-Bo durchaus eine ernst zu nehmende Trainingstechnik. Es hat nichts mit Kampf zu tun aber viel mit Bewegung. Genügend Menschen schrecken vor Kampfsport zurück, zweifeln aus ethischen Gründen oder können einfach aus medizinischer Indikation keinen echten Kampfsport ausüben. Tai Chi ist manchen zu langweilig, Aerobics finden andere wieder altmodisch oder sonst was. Die Idee, Teile von Kampfsport neu zusammen zu stellen und ein Fitnessprogramm daraus zu machen, ist nicht nur legitim sondern durchaus vernünftig, denn wie schon erwähnt gibt es genügend Gründe sich für Tae-Bo zu entscheiden.

Die Fettverbrennung ist teilweise besser als beim echten Kampf- sport. Auch Ausdauertraining ist mindestens mit der eines Kampf- sportlers gleichwertig. Das Herz - Kreislauf - System ist ebenso wie beim Kampfsport zeitweise großen Belastungsspitzen ausgesetzt, so dass eine mögliche Kontra- indikation vom Arzt abgeklärt werden sollte. Verletzungsgefahr ist ungleich niedriger als in den meisten Kampfkünsten.
Nicht zu Letzt  gibt es auch rein optisch mehr her als Aerobics.

Somit ist Tae-Bo für so manchen Bewegungsfreudigen die richtige Alternative zu Kampfsport.

Hans Turk
Fitness-Trainer

::::::  ::::::


____________________________
Biorhythmus-Rechner:
Ihr Geburtsdatum:
..

Idee/Umsetzung von
Digitalstock.de - Lizenzfreie Bilder
____________________________












Das ulitimative Fitness-Training Jappy GB Pics
GB Pics - Mr. Bean
We know that Online-Translation will not meet your expectations but due the lack of time and our monetary capacities we are just able to offer it this way.
____________________________
::::::: Werbung :::::::

Fitness & Ernährung

Trainingsmethodik im Kampfsport

Selbst Laien wissen heute, dass Sportler ohne ein individuelles Trainings-Management, die geforderten Leistungen nicht bringen können. Jede Sportart hat seine eigenen Erfordernisse an Körper und Geist und jede Person wiederum braucht ebenso seine eigene Methode zu trainieren und hat auch seine speziellen Befindlichkeiten was die Nahrung oder den Körper selbst betrifft.
Das Schlagwort des Personal Coaching hat sich längst bewährt, auch wenn es in unseren Breiten hauptsächlich als sportliche Privatstunden der Celebrities bekannt ist. Auch Individual Coaching bzw. Einzeltraining genannt bedeutet, dass der Coach auf die Stärken und die Schwächen seiner Schützlinge eingeht und daraufhin den Trainingsplan abstimmt. Im österreichischen Schisport klappt das schon seit längerem, im Fußball noch nicht so ganz, weil man vielleicht glaubt Teamsport braucht keine individuelle Einarbeitung der Sportler. Allrounder im Sport sind möglicher Weise gefragt doch meist nur Wunschdenken. Höchste Spezialisierung ist das Zauberwort. Der Kampfsport macht keine Ausnahme.
Ein Basistraining, das immer wieder gute Leistungen hervorbringt, wird man nicht aufgeben, ist jedoch eben nur der Grundstock für erfolgreiches Training. Gerade aber bei Kampfsport ist selbstredend das Üben der Kampftechnik die Hauptstrategie. So gut wie alle Kampfsportarten setzen den gesamten Körper ein, haben starke Dehnungskomponenten, Konditionsstärkung so wie so. Zusätzlich empfehle ich Schnellkraft- und in speziellen Fällen Kardiotraining.

Mir sagte einmal ein ziemlich alter Ex-Boxer: Das Wichtigste am Training sind die trainingsfreien Stunden dazwischen.
Natürlich kann man sich hoch züchten, wenn man aber auf illegale Mittel verzichten will, muss der Sportler ein natürliches Limit akzeptieren. Am oberen Ende der Leistungsfähigkeit ist auch eine sich potenzierende Verletzungsgefahr gegeben.
Andererseits halte ich mich auch an folgendes Sprichwort: "A wenn nix mehr geht, a bissl mehr geht immer no!"

Zwischen Ernsthaftigkeit im Sport und Fanatismus ist nur ein enger Grat und ich denke, mit meinem derzeitigen Verständnis, habe ich wenn schon kein optimales, denn doch ein recht vernünftiges Trainingsverhalten gefunden.
Wichtig ist, den Körper ständig "warm zu halten", was heißt - auch wenn man nicht trainiert - so muss der Körper den Großteil des Tages in Bewegung bleiben. Da ist flottes sportliches Gehen sehr wichtig. Überhaupt wird Gehen sehr unterschätzt, während Joggen - meiner Meinung nach - weit überschätzt wird.
Weiters sollten die echten Ruhephasen des Körpers, die Nacht- bzw. Schlafstunden sein. Daher ist Schlaf extrem wichtig, besonders für den Sportler. Man könnte jetzt einwerfen, dass das eh jeder weiß doch die Erfahrungen zeigen, dass sich nur die Wenigsten daran halten.
In jedem Fall sollte auch im Kampfsport, das Standard-für-Alle Trainingsprogramm der Vergangenheit angehören, auch für "Hobby-Kampfsportler". Nicht nur die Effektivität ist viel größer, auch der Spaßfaktor kann gesteigert werden.
Up

Allgemeines und spezielles Kampfsporttraining

Dreimal die Woche habe ich jeweils ca. zwei Stunden Kampfsporttraining, das, wie schon erwähnt, so gut wie alles beinhaltet. Bevor man ins Volle geht macht man seine Übungen langsam mit dem Viertel der Kraft und schon hat man bestes Aufwärm- und Dehnungstraining. Man darf nicht vergessen, dass der Überlieferung nach, Kampfsport ursprünglich reines Körpertraining war. Einige Kampfkünstler wärmen sich auch mit Tai Chi auf. Natürlich kann auch jede andere erprobte Aufwärmpraxis angewendet werden. Pratzenübungen als spezifisches Training, sind außer dem echten Sparring wohl am wirksamsten. Da kann man vor allem Schnelligkeit üben und Zielgenauigkeit.

Die Sauna nach einem erschöpfenden Training tut mir sehr gut - besonders im Winter. Da möchte ich schon darauf hinweisen, dass in seltenen Fällen Sauna nicht vertragen wird wenn man nach starker Anstrengung den Körper zusätzlichen Herz-Kreislauf-Reiz aussetzt. Ebenso sind Extreme was Temperatur und Anzahl der Saunagänge betrifft für den Sportler nicht förderlich. Auch ist Gewicht machen, dh. Gewichtsreduktion durch schwitzen vor einem Kampf ein Notnagel. Im ungünstigsten Fall kann der Körper über 15% des Plasmavolumens verlieren, was durchaus bedenklich erscheint. Im Allgemeinen jedoch ist die Sauna ein hervorragender sportlicher Ausklang.
Viele schwören auf wöchentliche Massage was zwar nur passives Training ist, letztlich aus den Sport nicht weg zu denken ist. Ich selbst bin mir noch nicht sicher ob ich es mag, wenn jemand meinen Körper durchwalkt.

Eine Herausforderung für jeden Sportler sind oft ungeliebte Übungen wie Pushups, die es in richtig gemeinen Spielarten gibt. Leider haben die nichts mit den gleichnamigen Kleidungsstücken zu tun. Situps und vor allem Crunches sind möglicherweise mein größter Feind, jedoch notwendiger Begleiter der schönsten Sixpacks. Bruce Lee war ein Verfechter dieser Übungen und entwickelte selbst einige Variationen. Die eben genannten "Folterungen" gehören faktisch zu jedem Training und haben auch sehr spezielle Wirkungseigenschaften. Viel komplexer und den Kampfsportler spezifischer unterstützend, sind Pilatesübungen. Schließlich war J. Pilates auch Kampfsportler.
Eines sollte man unbedingt beachten! Nicht nur "Hard core-Training" kann Schaden anrichten auch kleine aber falsch ausgeführte oder für den eigenen Körper total ungeeignete Übungen haben grundsätzlich Gefahrenpotenzial. Daher nur unter professioneller Anleitung trainieren und nach ärztlicher Begutachtung.

Wenn ein Turnier bevorsteht trainiere ich bis zu 5 Mal die Woche und da hauptsächlich reine Technik. Gerade in diesem Fall sollte das Personal oder Individual Coaching angewendet werden. Das heißt, die besonderen Fähigkeiten intensiv zu üben und bei den Schwachpunkten das Level in kleinen Schritten verbessern oder zumindest halten. Es hat wenig Sinn einen spindeldürren Sportler auf Rohkraft zu trainieren, der nie wirklich einen Gegner umhauen wird, wenn man merkt, dass das Talent bei der Schnelligkeit liegt oder im trickreichen Konter. Ebenso gibt es richtige Kick- und Springwunder, die Jackie Chan locker in die Tasche stecken, andere wieder sind besser im Einsatz der Fäuste. Aber auch körperliche Unzulänglichkeiten können durch ein personalisiertes Trainingsprogrammm gut kompensiert werden. Ein kompetenter Trainer kann auch schon mal dem Sportler eine andere Disziplin empfehlen oder gar eine vollkommen andere Kampfsportart.

Nach einem Tipp vom guten alten Ex-Boxer, stoppe ich einige Tage vor einem Turnier das Intensivtraining und mache nur reines Bewegen, wie tägliches Rad fahren oder mehrere Kilometer tägliches (bergauf) Gehen - also wie ich es nenne, den Körper warmhalten. Auch das gute alte Seilspringen wird beibehalten. Somit minimiere ich zusätzlich Verletzungsrisiken so kurz vor einem Kampf.
Manchmal bin ich mit mir überhaupt nicht zufrieden, da trainiere ich bis zum letzten Tag vor dem Turnier, obwohl das ehrlich betrachtet, im Endeffekt keine bessere Leistung erbringt.
Um so mehr bereite ich mich die letzten Tage geistig vor. Echtes Mentaltraining beherrsche ich nicht, gehe jedoch Kampfsituationen bzw. Kampfbewegungen und meine taktischen Tricks immer wieder gedanklich durch und versuche mein Selbstbewusstsein zu steigern. Ich probiere auch zu meditieren - leider ohne Erfolg. Vielleicht muss ich dafür etwas älter sein. Jedenfalls ist positives Denken angesagt und überhaupt sollte man auch in der Sprache die Worte positiv formulieren. ZB. ist der Gegner nicht schwach oder eine Null, sondern selbst ist man besser und die Number one. Auch wird der andere nicht verlieren, man selbst gewinnt!

Ich habe auch schon gehört, das Tanzen mit einer Liebsten gut sein soll, um die Spannung vor einem Kampf zu neutralisieren. Ich weiß nicht wie viele Kampfsportler tanzen können- ich kann´s nicht besonders gut.
Up

Weitere Trainingsarten für Kampfsportler

Kardiotraining für ein Kämpferherz
Zuvor schon angedeutet, empfehle ich ein extra Kardiotraining, ganz einfach deswegen weil bei einem Kampf zeitweise höchste Belastungsspitzen vorkommen, die auch von einem sportlichen Herz nicht so leicht verkraftet werden. Zumindest aber sollte der Anfänger besonders auf das Herz "hören". Im weiteren Verlauf einer Kampfsportler-Karriere wird das Herz ohnehin "mittrainiert".
Wichtig kann dieses Training auch vor bestimmten, sehr belastenden Tests sein wie zB. das Ermitteln der Maximalkraft.
Hier kann ich keine spezifischen Aussagen machen, da dies einem Sportmediziner oder einem gut geschulten Trainer vorbehalten sein soll. Ich kann nur sagen, dass ich laufen überhaupt nicht mag weder am Laufband noch Outdoor, Rad fahren dagegen liebe ich sehr.

Krafttraining für die richtige Schlagkraft
Krafttraining mit besonderem Augenmerk auf Schnellkraft wird letztendlich nicht ausbleiben können. Hier muss man nur aufpassen nicht ins Bodybuilding zu verfallen, was nämlich kontraproduktiv für den Kampfsport wäre. Aktions- und Reaktionsschnelligkeit beinhaltet auch viel Koordinationsvermögen, das mit reinem Krafttraining nicht angesprochen werden kann. Selbstredend ist auch hier eine gute, professionelle Anleitung nötig, denn man kann leicht etwas falsch machen und seine Muskeln überfordern. Krafttraining mache ich höchstens zweimal die Woche, was sicherlich zu wenig ist.

Pilates für das Zentrum des Kampfsportlers
Pilates ist eine komplexe Trainingsmethode, die in seiner Gesamtheit, den Kampfsportler nicht nur zeitlich überfordern würde, sondern auch viele Parallelitäten in Beziehung auf die Wirkung enthält. Es gibt jedoch einzelne Übungen, von denen der Sportler im Kampfsporttraining unbedingt profitieren kann. Ich bin kein Spezialist, aber der Fachliteratur nach, könnte ich mir vorstellen, dass insbesondere das Trainieren der unteren Rücken- und Beckenmuskulatur hilfreich wäre, was mit dem Terminus Power Engine und Powerhouse bezeichnet wird. Freilich kann hier auch Qi Gong helfen vielleicht auch Tai Chi Chuan, wo auch wie beim Pilates, das Becken als Zentrum betrachtet wird, von dem alle Bewegungen ausgehen.

Seilspringen das beste Kampfsporttraining
Ich, ehrlich zugegeben, bin beim Seilspringen etwas ungeschickt, aber es ist unwahrscheinlich effektiv. Ausdauer kann damit hervorragend trainiert werden und es drückt den Ruhepuls. Je nach Variation kann durchaus dynamische Kraft aufgebaut werden und es wird besonders Koordination geübt. Auch Rhythmusgefühl wird vermittelt, was beim klassischen Boxen sicherlich von Bedeutung sein kann. Ich kenne Sportler, die mit dem Seil ein ungeheuerliches Tempo drauf kriegen, dass ich schwindelig werde. Ich empfehle täglich 15-20 Minuten oder 30 Minuten 3-4 mal die Woche bei einer Frequenz von 120 - 150 Sprüngen die Minute. Bei mehr Sprüngen braucht man schon ungeheure Konzentration um nicht zu straucheln. Wie schon erwähnt, entspricht es nicht meinem Bewegungsmuster- trotzdem tue ich es, und es tut nahezu Wunder. Regelmäßig angewendet, ist Seilspringen tatsächlich effektiver als Laufen oder Rad fahren.


www.fitness-online.at
Up

Ernährungskunst & Kampfkunst

In den letzten Jahren wurde weltweit das Essen in der Form von Ernährungswissenschaft oder Lebensqualität zu einem weltweiten Hype. Von unzähligen Kochsendungen im Fernsehen und Live-Koch-Shows bis zur "seriösen" Ernährungsberatung findet man alles präsent. Hunderte Spezialisten schossen aus dem Nichts in die Öffentlichkeit und fanden guten Nährboden für ihr Wirken und ihr Portemonnaie. Zu oft wirkt dieser Wirbel ums Essen, wie die Dekadenz einer satten Gesellschaft.

Trotz all dieser Auswüchse ist Ernährung nicht nur ein Grundbedürfnis allen Lebens, es ist die Lebenserhaltung schlechthin. In allen Kulturen und vor allem in Hochkulturen wurde die Nahrungsaufnahme mit der Zeit von der reinen Notwendigkeit zum Genussobjekt und zu einer künstlerischen Ausdrucksform. Naturgemäß geht eine "reiche Küche" mit reichen Menschen einher, was nicht unbedingt heißt, dass die reiche Küche auch gesund ist.

Hier soll kurz die Ernährung für Sportler bzw. für Kampfsportler angeschnitten werden. In diesem Fall müssen wir jedoch kurz die chinesische "Ernährungsmedizin" erwähnen.

Gehen wir in die Zeit der Shaolin-Hochblüte zurück und suchen nach Beschreibungen des Ernährungsverhaltens der Kampfmönche oder auch anderer Helden aus alten Geschichten, müssen wir erstaunt feststellen, dass die Ernährung kaum Erwähnung fand. Dies ist um so erstaunlicher als die Chinesen eine uralte "Haute cuisine" haben und sogar eine "Ernährungswissenschaft" entwickelten, die innerhalb der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ein fester Bestandteil war und ist.

Gewinnt man einige Einblicke in diese Lehre, erscheint sie - wenn auch mit Vorbehalt - durchaus plausibel. Natürlich um ein echtes Verständnis entwickeln zu können, müsste man völlig in die chinesische Gedankenwelt eindringen.

Weshalb keine speziellen Aufzeichnungen zur Kampfkunsternährung gemacht wurden, lässt sich dadurch erklären, dass das Kung Fu unter buddhistischer Zeit zur Hochblüte gelangt war und dadurch insbesondere für Mönche die Nahrung faktisch nur ein unabdingbares Übel war. Auch die Helden in den überlieferten Geschichten und die armen Bauern im wirklichen Leben. hatten wenig Grund sich über besondere Ernährung Gedanken zu machen.
So blieb die chinesische "Ernährungswissenschaft" der so genannten "Fünf Elemente" meist Theorie und wurde konsequenter Weise meist nur an wenigen Reichen und am Kaiserhof angewendet. Aber auch die Armen hatten ihre Hausmittelchen, die in die Lehren Eingang gefunden haben. Mit dem Aufschwung der asiatischen Kampfkünste in Europa und den USA, wurde auch diese chinesische Ernährungslehre wiederbelebt, nachdem sie selbst in Hongkong und Taiwan nur noch halbherzig praktiziert wurde.
Wenn man als Kampfkünstler in der Materie der chinesischen Philosophie ein tieferes Verständnis haben möchte, wird man früher oder später auch die chinesische Ernährungslehre und die chinesische Kochkunst streifen.

Heute wissen wir, dass Ernährung ein Grundelement der Gesundheit ist, und wir damit letztendlich unseren Lebensmotor steuern.
Up

Die richtige Dreiecksbeziehung im Kampfsport

Stärke-Eiweiß-Fett
Wer sich im Alltag auch nur halbwegs gut und richtig ernährt, hat auch als Sportler schon einen Großteil seines Solls erfüllt. Der menschliche Körper ist - was die Ernährung betrifft - äußerst geduldig und höchst an- passungsfähig. Allerdings irgendwann wird er heftig reagieren.
Den Sportler unterscheidet vom "Normalbürger" in Bezug auf Nahrung, der unterschiedliche Energieumsatz. Das bedeutet, welche Energiemenge innerhalb einer bestimmten Zeiteinheit verbraucht und welche Arbeit/Leistung dabei erbracht wird. Zusätzlich unterscheiden sich diverse Sportarten in der Nutzung der Energie.
Die Energiezufuhr erfolgt durch Nahrung.

Durch den starken Energieverbrauch muss der Sportler auch dementsprechend mehr Nahrung zu sich nehmen und ebenso auf die richtigen Nahrungsmittel achten.
Zu beachten ist - nicht nur von Sportlern - die Nährstoffdichte, da es auch Lebensmittel gibt, die zwar den Magen füllen, doch wenig Stoffe beinhalten, die von Körper genutzt werden können. Andererseits liefern diese hochwertigen Nahrungsmittel relativ wenig Energie für den Kampfsportler und man muss daher mehr davon essen.

Der Kampfsport erfordert, durch seine in kürzester Zeit zu aktivierenden Kraftreserven hauptsächlich Glykogen (Stärke), das in den Muskeln auf Freisetzung wartet. Daher sollte die Nahrung des Kampfsportlers mindestens zur Hälfte aus Kohlenhydraten bestehen. Gehirn und Nerven können ausschließlich durch Kohlenhydrate ernährt werden und schaffen so Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit.

Die besten Kohlenhydratträger sind:
Getreideprodukte (Vollkorn)
Nahezu jedes Obst, besonders Bananen und Trockenfrüchte
Hülsenfrüchte

Eine schnelle Aktivierung aller Reserven nützt natürlich wenig wenn keine Kraft dahinter steckt. Diese reine Muskelkraft erreicht man durch Proteine (Eiweiß). Der Maximalwert von 20% der gesamten Nahrungsaufnahme sollte nicht überschritten werden. Proteine können bei starkem Flüssigkeitsverlußt, der mit hartem Training oder einem Kampf einhergeht, mit der Zeit die Nieren schädigen. Mit der doppelten Menge an Eiweißzufuhr als der eines "Normalbürgers" ist ein vernünftiger Muskel- und somit Kraftaufbau garantiert. Auch die Regeneration und Revitalisierung von verletzten oder geschwächten Muskeln wird durch eiweißreiche aber fettarme Nahrung gefördert. Mit dem richtigen Zusammenspiel von Proteinen und Eiweißen, hat der Kampfsportler eine echte "Zaubertinktur".

Die besten Proteinträger sind:
Magermilchprodukte
Fettarmer Fisch
Hülsenfrüchte (pflanzliches Eiweiß)

Lipide (Fette), man glaubt es kaum, braucht der Körper in einem höheren Maße als Eiweiß. Der Sportler sollte freilich die Maximalwerte von bis zu 30% der gesamten Nahrungsaufnahme nicht erreichen. Fette bzw. Fettsäuren sind die leistungsstärksten Energieträger, werden aber aufgrund einer aufwändigen Umwandlung nur zur Not angetastet. Das heißt, erst wenn alle anderen Energiespeicher aufgebraucht sind, kommt es zu einer Fettverbrennung. Dafür aber ist dieses Depot so kräftig, dass eine normalgewichtige Person damit mehrere Marathonläufe bestreiten könnte. Damit erklärt sich auch, dass nur in Ausnahmefällen, wie bei einem mehrstündigen Marathon, einigermaßen Fett verbrannt wird. Fett gibt auch nur langsame Energie und ist vielmehr für regelmäßige schwere Arbeit geeignet.

Die besten Fettsäureträger (hochwertige Fette) sind:
Fisch
Nüsse
Raps- und Olivenöl


Ein richtiger Ernährungsplan beinhaltet nicht nur die richtigen Nahrungsmittel in der richtigen Menge oder die genaue Abstimmung auf den Zweck und das begleitende Training. Besonders wichtig erscheint die individuelle Einstellung auf die betreffende Person. Nahrungs- mittelunverträglichkeiten und Allergien sind keine Seltenheit. Oftmals bleiben sie jahrelang unerkannt. Auch kann durch zu hohe Kohlenhydratzufuhr bei manchen Menschen der Darm geschädigt werden. Hülsenfrüchte wiederum, rufen des öfteren unerträgliche Blähungen hervor. Und wenn es einem noch so guten Sportler vor Fisch ekelt, ist es widersinnig einen solchen in die Nahrungsmittelliste aufzunehmen.

Die richtige Nahrung ist der Kraftstoff des menschlichen Motors, die richtige Zubereitung ist die designte Form.



Up
::::::  ::::::
Body Maß Index (BMI)
Die Formel lautet: BMI = Körpergewicht: Körpergröße in Metern zum Quadrat. Die Einteilung nach BMI hat recht weite Bereiche für Untergewicht, Normalgewicht und die verschiedensten Ausprägungen des Übergewichts. Ein BMI von 18,5 bis 25 ist normal, von 25 bis 30 spricht man von Übergewicht und jenseits der 30 von Adipositas, der krankhaften Form von Übergewicht.
Der BMI berechnet sich nach der Formel Gewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße zum Quadrat. Um Besuchern die Berechnung des Body Mass Index leicht zu machen, binden Sie das BMI Script von BMI-Club in Ihre Webseite ein. Beachten Sie auch die Informationen über BMI Bedeutung.
Vielen Dank für die Benutzung des Body Mass Index (BMI)-Rechners von BMI-Club.
Standard-BMI-Tabelle
BMI unter 18,5 = Untergewicht
BMI 19 – 25 = Normalgewicht
BMI 25 – 30 = Übergewicht Grad I
BMI 30 – 40 = Fettsucht Grad II und III (medizinisch bedenklich)
BMI über 40 = Schwere Fettsucht (medizinisches Höchstrisiko)

Die Zunahme des BMI ist mit Alter ist eine natürliche Gegebenheit
19-24 Jahre 19–24 BMI
25-34 Jahre 20–25 BMI
35-44 Jahre 21–26 BMI
45-54 Jahre 22–27 BMI
55-64 Jahre 23–28 BMI
ab 65 Jahre 24–29 BMI

Der BMI berücksichtigt keine individuelle Beschaffenheit des menschlichen Körpers, wie beispielsweise Fett- oder Muskelmasse. Sportler und Schwerarbeiter mit viel Muskelmasse, wären dem BMI nach schon übergewichtig, obwohl deren Körperfett sehr gering ist. Deshalb ist eine Körperfett-Messung mittels einer speziellen Waage oder einem anderen Gerät anzuraten.

Den BMI sollte man ebenso wenig bei Schwangeren und stillende Müttern, kranken oder alten Personen und Kindern im Wachstum anwenden; die Werte wären total verfälscht. Genauso ist die BMI-Messung bei sehr kleinen, aber auch sehr großen Menschen eigentlich untauglich.
Auch wurde herausgefunden, dass die Körperbeschaffenheit verschiedener Volksgruppen stark variiert und somit eine eindeutige medizinische Aussage aufgrund der BMI-Werte, kaum getroffen werden kann.

Daher gibt der BMI hauptsächlich "über den Daumen" geschätzte Werte an, die dem Laien zeigen bzw. die untermauern, wenn ein Gewichtsrisiko besteht.


Impressum AGB Kontakte
   ©Adrian & Harald Schimetschek                        Relaunched/Aktualisiert: 16 02 2011